Eine Reinigungskraft schildert ihre Beobachtungen

aus Berlin


Ich arbeite im OP-Reinigungsteam und musste erleben wie jemand starb. Die Person wurde nach ihrem Tod im OP über einen längeren Zeitraum „reanimiert”, damit der OP nicht wie laut Bestimmungen schließen muss bis die Kriminalpolizei kommt. Dieser Leerlauf dient der Aufklärung der Todesumstände. Stattdessen wurde die bereits verstorbene Person erst auf die Intensivstation verlegt, dann die Reanimation beendet und sie dort als verstorben dokumentiert. Dies passiert offenbar regelmäßig, um keine Zeit (=kein Geld) zu verlieren im OP.